Wanderwege

Als Land der Sagen und Geschichte, der Kultur und Geistigkeit, dem die noch nicht ganz gezähmte Natur ästhetische Wertigkeiten von einer rührenden Ausdrucksstärke gab, ist Das Gebiet Neamt dazu veranlagt jeden Besucher in seinen Bann zu zwingen. Die Burg Neamt, die alten Mönchsstätten Neamt, Agapia, Varatec, Secu, Sihastria. Die „Silbernen Wälder” und die „Kupferwälder”, die Steineichen- und Wirkenwälder, die auch Eminescu betrat und nicht zuletzt die Geburtshäuser von Ion Creangă, Mihail Sadoveanu, Alexandru Vlahuță und Veronica Micle sind nur ein Teil der Schätze dieses Paradieswinkels, das ohne Zweifel verdient mit Musse entdeckt zu sein.

Reiseweg: Tîrgu Neamț-HumuleștiAgapia-Neamț Kloster-Tîrgu Neamț

Touristische Ziele: Geburtshaus „Veronica Micle”, Museum Ion Creangă”, Geburtshaus „Alexandru Vlahuță”, Museum „Mihail Sadoveanu”.

Zeitdauer: ein Tag; Strecke: 60 km.

Transportsmittel: Personenwagen, Busse, Pferdegespann (Kutsche oder Schlitten), Fahrräder für junge Touristengruppen.

Beschreibung der Route: das erste touristische Ziel ist das Haus „Veronica Micle“ in Tîrgu Neamț, Boulevard Ștefan cel Mare, Nr. 33.

Öffnungszeiten: täglich 9-17 (Oktober-März); 10-18 (April-September); montags geschlossen;

Auf der Brücke über „die kristallklare und schön fließende Ozana“ kommt man in Humulesti. Ein in Holz geschnitztes Tor ist der Eintritt in eines der meist besuchten Musseen des Landes, es handelt sich um das Museum „Ion Creangă“ aus Humulești. Öffnungszeiten: täglich 9-17 (Oktober-März); 10-18 (April-September); montags geschlossen;

Von Humulesti geht man nach Agapia, um das Geburtshaus „Alexandru Vlahuta“ zu besichtigen. Es liegt im Klosterdorf Agapia, neben dem gleichnamigen Kloster. 1958 als ein Jahrhundert seit der Geburt des Schriftstellers gefeiert wurde, hat man das Haus als Gedenkhaus eingerichtet und eingeweiht.

Öffnungszeiten: täglich 9-17 (Oktober-März); 10-18 (April-September); Montags- geschlossen.

Von der Hauptstraße, die zum Kloster Neamt führt, begleitet uns eine Nebenstraße zum Vovideniei Hügel in einer reizvollen Landschaft zum Haus, wo unser große literarische Schriftsteller Mihail Sadoveanu seine Werke lebte und schöpfte.

Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 17 (Oktober-März), 10-18. (April-September) Montags – geschlossen.

Route: Tîrgu Neamț – Stadtrundfahrt

Sehenswürdigkeiten: Neamț Festung, Gebirgsjägerdenkmal, Geschichte und Ethnographie Museum, Heldendenkmal

Dauer: 1 Tag; km 8 August

Verkehrsmöglichkeiten: Waderungen, PKW, Pferdewagen(Wagen oder Schlitten), Fahrräder für Touristengruppen.

Wegbeschreibung: schon von dem Einfahrt in die Targu Neamt Stadt, verweilt der Blick bei den Ruinen der Neamt Festung. Die Legenden erzählen über , … die teutonischen Ritter, die über die Berge in dieser Region kamen und in der Finsternis der Zeiten Festungsmauern hier gebaut haben.

Die Historiker liefern Beweise dafür, dass die Neamt Festung eine moldauische Schöpfung aus dem späten vierzehnten Jahrhundert ist, die während der Herrschaft von Peter I. Musat renoviert und zur Zeit Stefan des Großen gegründet wurde. Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 17 (Oktober-März), 09 – 19 (April-September) Montags – geschlossen. Von der Festung aus setzen wir unsere Wanderung durch den Wald auf einem rund 3 km langen Wanderweg fort, der uns auf denHügel Plesu bis zum Gebirgsjägerdenkmal führt.

Das Denkmal befindet sich im NordOsten der Stadt, auf einer breiten, 1936 auf Pleșu Hügel künstlich gebauten Terrasse. Von hier aus geht man ca. 2 km auf der Băile Oglinzi Strasse hinunter, dann durch die Innenstadt den Boulevard Stefan cel Mare entlang, bis zum Museum für Geschichte und Ethnographie.

Das Museum ist ein Denkmal der Baukunst und wurde 1852-153 erbaut. Urspünglich hat es als kaiserliche Schule funktioniert und wir können uns erinnern, dass in diesem Gebäude auch Ion Creangă und Vasile Conta gelernt haben.
Die Dauerausstellung des Museums umfasst bei archäologischen Ausgrabungen 1939-1963 entdeckten Gegenstände, aber auch die Geschichte des traditionelles Handwerks aus Neamţ Bodensenke.

Das zu Ehren der gefallenen Helden i m Großen Kriegder Wiedervervollständigung der Nation (19161919) errichtete Heldendenkmal befindet sich 500 Meter vom Museum entfernt, in einer Grünanlage. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ein Denkmal für sowjetische in der Stadt Targu Neamt im Sommer 1944 gefallenen Soldaten gegründet.

Reiseweg: Kloster Văratec – Kloster Agapia – Kloster Agapia din Deal (Agapia auf dem Hügel) – das kleine Kloster Sihla – das kleine Kloster Daniil Sihastru

Reisedauer: ein Tag, Km: 60

Transportwesen: Personenwagen, Pferdegespann (Pferdewagen oder Pferdeschlitten), Fahrräder für Touristen, verschiedene Möglichkeiten (Auto und Wandern).

Beschreibungder Touristenstrecke: von Tîrgu Neamţ reisen wir über die DN 15 C- Straße nach Piatra Neamţ und nach 12 Kilometern erreichen wir das Klosterdorf Văratec. Es ist das größte Nonnenkloster in Rumänien, mit der Kirchweich – Heilige Maria, von der Nonne Olimpiada im Jahre 1785 gegründet.

Von Văratec aus, an das Dorf Filioara vorbeifahrend, kommen wir zum Kloster Agapia an. Das Kloster befindet sich im Tal des Agapia Baches und ist allerseits von höhen, steilen mit Urwäldern bedeckten Bergen bewacht. Am Fuße des Berges sieht man die Häuser der Nonnen, Obstgärten und Blumengärtchen, die eine anschauliche Landschaft erschaffen. Der Ruhm des Agapia Klosters erklärt sich durch die Innenwandmalereien von Nicolae Grigorescu aus der Zeitspanne 1858-1860. Das Kloster war zwischen 14. und 17. Jahrhundert durch eine Reihe von Stiftern: Mönch Agapie, Fürst Petru Rareş und seine Gemahlin Anastasia, Ehefrau des Gheorghe Duca-Fürst gegründet. Es war voll aus Tannenholz-Balken zwischen 1990-1994 wiederhergestellt und nur der Glockenturm blieb behalten.

Aus Agapia Kloster kann man über Bergpfade das kleine Kloster Sihla sowie die Klöster Secu und Sihăstria erreichen. Man kann zu Sihla auch mit dem Auto von hinten des Agapia Kloster fahren, einen Waldweg von 8 Kilometern überquerend, und diejenigen, die zu Fuss gehen wollen, können von Agapia din Deal bis zum Sihla an den Gebirgsgrat weitergehen. Das kleine Kloster Daniil Sihastrul ist 2 Kilometer weit von dem Kloster Sihla gelegen.

Unterwegs gibt es Holzbänke zum Ausruhen und da kann man auch die umgebende Anmut bewundern. Wenn Sie zum Beispiel Wasser trinken und auffrischen wollen, dann können Sie zur Quelle „Izvorul Tămăduirii“ neben der Einsiedelei gehen.

Reiseweg: Kloster Sihăstria – Einsiedelei Poiana lui Ioan – Kloster Secu – Nifons kleines Kloster – Kloster Neamţ – die kleinen Klöster Vovidenia und Icoana Veche – Kirche Adormirea Maicii Domnului (Mariä Himmelfahrt) aus Tîrgu Neamţ – Kirche Sfântul Gheorghe aus Tîrgu Neamţ –das kleine Kloster Sf. Mina.

Reisedauer: ein Tag, Km: 80

Transportwesen: Personalauto, Pferdegespann (Pferdewagen oder Pferdeschlitten), Fahrräder für Touristen sowie andere, gemischte Möglichkeiten (Auto und Wandern).

B e s c h r e i b u n g d e r Touristenstrecke: von Tîrgu Neamţ reisen wir über DN 15 B-Straße nach Vânători Neamţ Gemeinde – Poiana Largului und, nachdem wir den Branişte Wald hinter uns gelassen haben, biegen wir nach links ab nach Kloster Sihăstria, das 22 Kilometer weit von Tîrgu Neamţ gelegen ist. Kloster Sihăstria, durch die drei-JahrhunderteExistenz, weitergeht treulich der klassischen moldauische Stil und beherbergt kirchliche Objekte, liturgische Gefäße und eine Bibliothek von hohem geschichlichen und kulturellen Wert. Das kleine Kloster Poiana lui Ioan liegt nur 3 Kilometer weit vom Kloster Sihăstria. Das Kloster ist mit dem Auto, aber auch zu Fuss durch einen Rotbuchen- und Koniferenurwald zu erreichen. Kloster Secu ist eine der ältesten ortodoxen Mönchssiedlung aus dem Bezirk Neamţ. Legt man von da aus noch 3 Kilometer zurück, so erreicht man 1690 gegründete Nifons kleine Kloster. Im Nordwesten der berühmten Festung Neamţ, 12 Kilometer weit von ihr liegt das bekannte Kloster Neamţ, in einer ganz offene Waldlichtung im Tal Nemţişorul. Das kleine Kloster Vovidenia war 1857 eingeweiht. In der liegt das 1937 von Visarion Puiu gebaute Haus, in dem der Schriftsteller Mihail Sadoveanu nach 1944 gewohnt und gearbeitet hat. Das kleine Kloster Icoana Veche liegt westlich 7 Kilometer weit vom Kloster Neamţ und beinhaltet eine Holzkirche.
Mariä Himmelfahrt Kirche aus Tîrgu Neamţ befindet sich im Stadtzentrum und wurde Ende des 19. Jahrhundert gebaut.

Kirche Sf. Gheorghe aus Tîrgu Neamţ ist die erste Kirche Steinkonstruktion zwischen 1800-1808 gebaut. Nachdem Sie Tîrgu Neamţ verlassen, können Sie das kleine Kloster Sfântul Mina besichtigen, das nur 2 Kilometer weit von der Stadt liegt. Die Einsiedelei ist eine Mönchssiedlung für Mönche und gehört zum Kloster Sihăstria.

Reiseweg :: Tîrgu Neamţ – Vânători Neamţ – Agapia – Filioara – Tîrgu Neamț

Sehenswürdigkeiten: “Dragoş Vodă” Auerochsenreservat, Naturpark Vânători-Neamţ, Der Silberwald, Der kupferrote Urwald

Reisedauer: Ein Tag, Km: 60

Transportwesen: Personalauto, Pferdegespann (Pferdewagen oder Pferdeschlitten), Fahrräder für Touristen, verschiedene Möglichkeiten (Auto und Wandern).

Beschreibung der Touristenstrecke: wir reisen von Tîrgu Neamţ nach Gemeinde Vânători Neamţ, wo sich “Dragoş Vodă” Auerochsen- und Karpaten-Faunareservat findet. Dieses Schutzgebiet war 1968 gegründet und streckt sich auf etwa 11.500 Hektare. Auf einer Fläche von etwa vier Hektaren, gibt es sechs Auerochsenexemplare, von welchen zwei Männchen und vier Weibchen. Neben den Auerochsen sind hier auch karpatische Hirschen, Damhirschen, Rehe, Füchse, Dachse, Hasen, Bären und Wölfe zu sehen. Der Naturpark VânătoriNeamţ ist seit 1999 zu einer Schutzfläche geworden, die zum Schutz der geerbten Kultur- und Naturgüter aus dieser Zone bestimmt ist. Der Park umfasst die Gemeinden Crăcăoani, Agapia, Vânători, der Stadt Tîrgu Neamţ und die Ferienorte Bălţăteşti und Oglinzi. Der Naturpark Vânători Neamţ ist von einer triebhaften Schönheit dank seiner umgebenden malerhaften Landschaft. Mihai Eminescu hat im Gedicht „Călin, Märchenblätter” die Bezeichnung „Silberwald” bekannt gemacht: „Wenn man Kupferwald durchquert, sieht man fern das immerweiß/Ahnt man den silberwälder Rausch, spürt man ihren stolzen Reiz”.

Die dadurch berühmt gewordene Gebiet liegt in der Gemeinde Agapia neben dem Hauptsitz des Forstbezirks Văratec, auf der unteren Topoliţa Flussterrasse, 540 Meter hoch. Der Wald hat besteht aus Birken und die ältesten Bäume sind über 100 Jahre alt, aber hier wachsen auch 20 und 50 Jahre alte Bäume. Die Wanderung vervollständigt sich durch die Besichtigung des Waldreservates „Kupferwald”, die in den märchenhaften Landschaften des Naturparks Vânători Neamț liegt. Das Traubeneichen Reservat befindet sich in die Agapia Gemeinde und erreicht die Höhe von 650 Meter. Die Wälder bedeken fast 10 Hektare und die ältesten Bäume sind rund 135 Jahre alt.