Das Kloster Neamt



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Die Schatzkammer des historischen nationalen Kulturerbes, das Neamt Kloster, benannt auch „Jerusalem der rumänischen Orthodoxie“ spielt eine ganz besondere Rolle, sein ganzes Leben verleiht ihm eine legendäre Aura und die Kennzeischen einer Heimstätte des spirituellen Lebens.
Das Kloster ist im Jahre 1407 aufgezeichnt, aber die Wurzeln ihrer klösterlichen Tätigkeit reichen bis im zwölften Jahrhundert zurück.

Aus den alten Gebäuden, die innerhalb der Mauern des Neamt Klosters bestehen, gibt es heute nur noch die Kirche von Stefan dem Großen und die Unterseite des Glockenturms von Alexander dem Guten. Die jetztigen Gebäude im Klosterhof stammen aus dem XVIII-XIX. ten Jahrhundert. Zwischen 1958-1961 wurde Hl. Georges Kirche zwischen den Mönchszellen auf der Ostseite wieder aufgebaut, auf der Stelle wo früher Petru Muşat die erste Steinkirche gegründet hatte.

Neamt Kloster ist das interessanteste und repräsentativste Denkmal der Zeitarchitektur, sowohl als Planung aber auch als interne Struktur und als Art der Fassadendekoration. Die Architektur und dekorative äußere Plastik fügt stattliche Pracht des Denkmals hinzu.

Unter den Klostersehenswürdigkeiten überzeugend ist den kreisförmigen Weihwasserbehälter vor dem Neamt Kloster, wo das Wasser zum Kirchenweihfest geheiligt wird. In der Kirche steht die wundertätigen 665 in Israel gemalte Ikone der Jungfrau Maria, die der Fürst „Alexandru cel Bun” als Geschenk vom byzantinischen Kaiser Johannes VIII. Palaiologos bekam.



XIV


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Die Siedlung verfügt über das älteste Kloster-Bibliothek mit 18.000 Bänden, und damit trug sie zur wesentlichen Entwicklung der rumänischen mittelalterlichen Kunst und Kultur bei.

Seit dem Ende des XIV. Jahrhunderts, gab es eine Schule der Kalligraphie und Miniatur, in deren Rahmen man Bücher für Klöster und Kirchen aus Städten und Dörfern kopiert und verschönert hat.

In der ersten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts wurde die Arbeit der kalligraphischen und dekorative Künste der religiösen Texten vom berühmten Mönch Gavriil Uric und in der zweiten Hälfte des gleichen Zeitalters, von Teodore Marisescul, Ghervasie Ioanichie, Nicodim und Palade, Lehrlinge von Gavriil Uric geprägt. Sichere Dokumente zeigen, dass im Kloster Neamt Edelstahle für Gegenstände der Anbetung verarbeitet wurde; auch hier wurden Maler, Bildhauer in Holz und Steinhauer gebildet.

Im Kunstmuseum bewahrt man das berühmte Epitaph, das dem Kloster Neamţ bis 1916 gehörte und im Jahre 1437 vom Abt Silvan hergestellt wurde.



Einzelheiten


Einzelheiten

Anschrift: Ortschaft Vânători, Grafschaft Neamț
Telefon: +4 0233.251.580; +4 0745.823.179
Web: www.neamt.mmb.ro

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